Zwei Ratsfraktionen haben am 3. Oktober 2019 Einspruch gegen den Beschluss zu Tagesordnungspunkt 5 (Öffentlicher Teil) der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Energie und Vergaben vom 2. Oktober 2019 eingelegt. Vor diesem Hintergrund war der Rat der Stadt Beckum in seiner heutigen Sitzung gefordert, über die Einsprüche zu befinden-und damit faktisch über eine Verschiebung des Termins zur Entfernung der Bäume vom Marktplatz zu entscheiden.

Ergebnis: Auf Beschlussvorschlag der Verwaltung wurden die Einsprüche mehrheitlich (Bürgermeister, FWG, CDU u. FDP) als unzulässig zurückgewiesen. Damit wird mit Blick auf die Entfernung der Marktplatanen, am vorgesehenen Zeitplan der Verwaltung festgehalten.

Inhaltlich bleibt die FWG in ihrer Zielsetzung auf Kurs: sie will sich mit Blick auf die in 2020 vorgesehene zentrale Erneuerung des Mischwasserkanals auf der sicheren Seite wissen und den vorgesehenen Zeit-/Maßnahmenplan durch eine Verschiebung des Termins zur Entfernung der Bäume vom Marktplatz nicht unnötig gefährden. Wie unser Fraktionsmitglied Christoph Paschedag bereits im Fachausschuss sagte: die FWG will auf alle möglicherweise auftretenden  technischen sowie wetterbedingten Herausforderungen reagieren können, ohne unter Zeitdruck zu geraten.

FWG-Fraktionsvorsitzender Gregor Stöppel forderte zum Abschluss seiner Stellungnahme die Verwaltung unmissverständlich auf, den zuständigen Gremien sowie der Bürgerschaft insgesamt, zeitnah ein Gesamtkonzept für die Ausführungsplanung vorzulegen/vorzustellen, damit die „Kaffeesatzleserei“ endlich ein Ende hat.