Füllen der Schienenvertiefungen in den Bereichen Am Kollenbach und Sudhoferweg mittels Kautschuk – Antrag der FWG-Fraktion vom 24.08.2021

Um die Sturzgefahr für Radfahrende erheblich zu mindern, verlangte die FWG eine adäquate Lösung an den Gleisquerungen Am Kollenbach und Sudhoferweg. Hintergrund für den Antrag war der tödliche Unfall vom 21.06.2020 mit einem Pedelec-Fahrer an der Gleisquerung Am Kollenbach.

Anwohner:innen schilderten der FWG zudem immer wieder, dass sich viele kleinere Unfälle an der Gleisquerung Am Kollenbach ereignen würden. Diese sogenannten kleineren Unfälle werden in den meisten Fällen jedoch nicht polizeilich gemeldet, sodass die Kreispolizeibehörde des Kreises Warendorf eine nur unzureichende Datenlage (Unfallstatistik) besitzt. Zugleich befindet sich die Gleisquerung auf einer Zufahrtstraße zum Aktivpark Phoenix, sodass für Radfahrende eine erhöhte Wahrscheinlichkeit besteht, dass dort immer wieder Unfälle passieren werden.

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Von den Fraktionen der CDU, SPD, Die Grünen und FDP wurde der Antrag aufgrund der Umbaukosten zum Velo Gleis in Höhe von 160.000 Euro brutto, die Stadt wäre voll kostenpflichtig, abgelehnt. Auch der von der FWG eingeforderte Arbeitsauftrag an die Verwaltung:  sich offensiv und nachdrücklich um Fördergelder für den Umbau zu bemühen, wurde abgeschmettert.

Die FWG fragt sich:

  1. Wie viele Radfahrende müssen an den Gleisquerungen erst noch verunglücken, bevor die Stadt Beckum konsequent und nachhaltig handelt?
  2. Wieso wird der Vorschlag, die Gleisquerung Am Kollenbach zum Velo Gleis umzubauen, von der Stadtverwaltung aufs Abstellgleis geschoben, obwohl dieser bereits im Radverkehrskonzept als Lösung vorgeschlagen ist?
  3. Warum machen sich die Stadt Beckum und die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH nicht gemeinsam auf den Weg, um Zuwendungsgeber für den Umbau zum Velo Gleis zu finden?

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Bildquelle: aktiv-online.de

Informationsquelle: seal-able.com

Stand: 12. Oktober 2021

Füllen der Schienenvertiefungen in den Bereichen Am Kollenbach und Sudhoferweg mittels Kautschuk – Antrag der FWG-Fraktion vom 24.08.2021

Um die Sturzgefahr für Radfahrende erheblich zu mindern, verlangte die FWG eine adäquate Lösung an den Gleisquerungen Am Kollenbach und Sudhoferweg. Hintergrund für den Antrag war der tödliche Unfall vom 21.06.2020 mit einem Pedelec-Fahrer an der Gleisquerung Am Kollenbach.

Anwohner:innen schilderten der FWG zudem immer wieder, dass sich viele kleinere Unfälle an der Gleisquerung Am Kollenbach ereignen würden. Diese sogenannten kleineren Unfälle werden in den meisten Fällen jedoch nicht polizeilich gemeldet, sodass die Kreispolizeibehörde des Kreises Warendorf eine nur unzureichende Datenlage (Unfallstatistik) besitzt. Zugleich befindet sich die Gleisquerung auf einer Zufahrtstraße zum Aktivpark Phoenix, sodass für Radfahrende eine erhöhte Wahrscheinlichkeit besteht, dass dort immer wieder Unfälle passieren werden.

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Von den Fraktionen der CDU, SPD, Die Grünen und FDP wurde der Antrag aufgrund der Umbaukosten zum Velo Gleis in Höhe von 160.000 Euro brutto, die Stadt wäre voll kostenpflichtig, abgelehnt. Auch der von der FWG eingeforderte Arbeitsauftrag an die Verwaltung:  sich offensiv und nachdrücklich um Fördergelder für den Umbau zu bemühen, wurde abgeschmettert.

Die FWG fragt sich:

  1. Wie viele Radfahrende müssen an den Gleisquerungen erst noch verunglücken, bevor die Stadt Beckum konsequent und nachhaltig handelt?
  2. Wieso wird der Vorschlag, die Gleisquerung Am Kollenbach zum Velo Gleis umzubauen, von der Stadtverwaltung aufs Abstellgleis geschoben, obwohl dieser bereits im Radverkehrskonzept als Lösung vorgeschlagen ist?
  3. Warum machen sich die Stadt Beckum und die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH nicht gemeinsam auf den Weg, um Zuwendungsgeber für den Umbau zum Velo Gleis zu finden?

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Bildquelle: aktiv-online.de

Informationsquelle: seal-able.com

Stand: 12. Oktober 2021