Der Rat der Stadt Beckum hat auf Antrag der FWG-Fraktion in seiner gestrigen Sitzung mehrheitlich beschlossen (21 Ja/17 Nein), dass die Umgestaltung des Marktplatzes Beckum auf der Grundlage der Variante 3 (3 große neue Bäume auf der Nordseite, Verschiebung des Brunnens nach Westen, Überarbeitung des Pütt Brunnenbeckens und die Errichtung eines begehbaren Fontänen Feldes) erfolgen soll. Mit dem Beschluss wurde der Verwaltung ein Arbeitsauftrag erteilt, auf der Grundlage der Variante 3 eine umsetzungsreife Planung zu erstellen, damit ein Antrag auf Förderung der Maßnahme in 2018 für 2019 fristgerecht gestellt werden kann.

Warum hat die FWG-Fraktion eine Entscheidung in der Ratssitzung am 28.11.2017 beantragt?

  1. Die Thematik Umgestaltung Marktplatz Beckum ist nach Auffassung der FWG entscheidungsfähig.
  2. Verschiedene Varianten der Umgestaltung und die insgesamt notwendigen Fakten und Hintergrundinformationen liegen auf dem Tisch.
  3. Es gab für alle Ratsfraktionen genügend Zeit und Raum, die Planungsvarianten sowie Details in einem intensiven Bürgerdialog zu diskutieren und die eigene Willensbildung abzuschließen.
  4. Es ist nach Auffassung der FWG an der Zeit, in Frage der Variante einen Grundsatzbeschluss zu fassen, damit die Verwaltung auf diesem Fundament in den kommenden Monaten eine umsetzungsreife Planung entwickeln und den Förderantrag im Entwurf erstellen kann. Dafür benötigt sie Zeit-und die soll sie auch bekommen, damit das sehr ambitionierte und wichtige Bauvorhaben erfolgreich umgesetzt werden kann.

Warum spricht sich die FWG-Fraktion für die Umsetzung der Variante 3 als Grundlage aus?

  1. Städtebauliche Sicht (Standort, Größe und Ausprägung der Platanen stehen nicht mit der städtebaulichen Struktur des Marktplatzes im Einklang).
  2. Umgestaltung des Marktplatzes entsprechend seiner gesamtstädtischen Bedeutung unter Berücksichtigung der technischen Aspekte sowie der unterschiedlichen Benutzergruppen und deren Nutzungsansprüche (Bürgerinnen und Bürger, Wochenmarkt, Stadtfeste und Wochenmarkt).
  3. Barrierefreiheit.
  4. Keine nachträgliche Wurzelbrücke in einer Fläche von circa 240 m² wie zum Erhalt der Platanen erforderlich.
  5. Mehrkosten für die Wurzelbrücke in Höhe von ca. hundertvierundneunzigtausend Euro eingespart.
  6. Keine höheren Kosten für die Hausanschlüsse („Inlinerverfahren“) wie beim Erhalt der Platanen zwingend erforderlich. Zur Erläuterung sei noch hinzugefügt, dass eine Neupflanzung von Mittelgroßen Bäumen in der Größenordnung von 10-15 Meter Höhe vorgesehen ist.
  7. Die Verschiebung des Brunnens nach Westen ermöglicht eine funktionalere Nutzung der gesamten Marktplatzfläche und bietet gleichzeitig die Chance zur Überarbeitung des Pütt Brunnenbeckens. Das Denkmal von H.G. Bücker bleibt erhalten.
  8. Ein begehbares Fontänen Feld sorgt für Bewegung und Aufenthaltsqualität insbesondere mit Blick auf Kinder und Familien.