Am 30. Juli war die FWG-Fraktion im Rat der Stadt Beckum  beim Sportverein 62 Rot-Weiß Vellern e.V.  zu Gast. Ziel war es, sich bei einem der größten Vereine in der Stadt Beckum – RWV hat zur Zeit ca. 700 Mitglieder, die sich in den Abteilungen Fußball, Turnen, Tennis, Volleyball und Aerobic Sport betreiben – vor Ort zu informieren und mit Vorstandsmitgliedern, Übungsleitern und Sportlern ins Gespräch zu kommen. Es sollte vor allem darum gehen, einen aktuellen Eindruck sowie ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der Verein mit den geltenden Hygienevorschriften in Zeiten der Corona-Pandemie klar kommt.

Markus Schiewe, Geschäftsführer und Sportlicher Leiter, und Sascha Panov, 2. Vorsitzender, begrüßten die Gäste von der FWG und stellten danach kurz die wesentlichen Veranstaltungen des Vereins vor: Meist 8-9 tägige Sportwoche mit zahlreichen Fußballjugendturnieren, Fußball-Ferien-Freizeit mit rund 120 Kindern im Jahr, „Stichelbachcup“ im Tennis, Fußballhallenturniere und den Weihnachtsmarkt. Beim anschließenden Rundgang über das Vereinsgelände wurden der Kunstrasenplatz, die Tennisanlage und die Umkleideräume, die sich in der benachbarten Dorfschule befinden und RWV von der Stadt Beckum zur Mitnutzung zur Verfügung gestellt werden, in Augenschein genommen. Auch am Vellerner Dorfplatz wurde Station gemacht. Sascha Panov erläuterte hier die beabsichtigten Maßnahmen einer Initiativgruppe, die im Zuge des „DIEK“ den derzeitigen Ascheplatz umgestalten wollen.

In der abschließenden Gesprächsrunde kam man auf zwei wesentliche Kernthemen ausführlich zu sprechen:

  1. Aktuelle Lage in Zeiten von Corona: Keine Veranstaltungen, finanzielle Einbußen, Trainingsbetrieb unter Auflagen.
  2. Platzanlage/Infrastruktur:

a.) Glasfaseranschluss funktioniert erfreulicherweise sehr gut und ist wichtig für den Spielbetrieb des Fußballs. Es ist sogar ein „Hotspot“ für alle Besucher des Sportplatzes vorhanden.

b.) Tennisplätze benötigen dringend eine neue und höhere Umzäunung zur Straßenseite hin; Hierzu wurde bereits von Vereinsseite ein Antrag beim Landesförderprogramm „moderne Sportstätten 2022“ eingereicht und bislang positiv bewilligt. Die feste Förderzusage vom Land NRW steht noch aus!

c.) Der Verein benötigt eine Zukunftsperspektive was die Umkleide- und Sanitäreinrichtungen angeht. Die derzeitigen Räumlichkeiten an der Turnhalle sind sehr in die Jahre gekommen, dringend sanierungsbedürftig und reichen nicht mehr aus. Die aktuelle Mitnutzung ist problematisch, weil hoher organisatorischer Koordinationsaufwand (Frauen/Männer-Gäste-/Heimmannschaften-Turnhallennutzer) Markus Schiewe: „Allein schon wegen der Schulkinder, die alltäglich die Hauptnutzer sind, muss die Stadt hier zeitnah handeln!“

Gregor Stöppel, Fraktionsvorsitzender der FWG-Ratsfraktion bedankte sich zum Abschluss bei den anwesenden Mitgliedern des Vorstands von RWV für die zahlreichen aktuellen Eindrücke und Informationen. „Was ehrenamtliches Engagement zu leisten im Stande ist, kann man bei RWV im besten Sinne und beispielhaft erkennen!“