Im Brauhaus Stiefel Jürgens hat die FWG-Ratsfraktion am 26. Oktober 2019 den Etat-Entwurf 2020 der Stadt Beckum beraten. Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann nahm zeitweise an den Beratungen teil und informierte die Fraktionsmitglieder ausführlich über Hintergründe der städtischen Planungen und beantwortete zahlreiche Fragen.

Welche Ergebnisse wurden erzielt? Was will die FWG-Ratsfraktion?

  1. Die FWG-Fraktion sagt Ja zu der von der Verwaltung vorgeschlagenen Prioritätenfestsetzung: (1) Erweiterung Sekundarschule (2) Neubau Sonnengrundschule (3) Sporthallenneu-/Erweiterungsbau Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum.
  2. Die FWG-Fraktion will, dass die Stadt Beckum einen Klimaschutzpreis einführt und 2020 erstmalig ausschreibt. Antrag gestellt!
  3. Die FWG-Fraktion will, dass der städtische Schuldenabbau weiter vorangetrieben wird. Sie unterstützt die Absicht von Bürgermeister und Kämmerer, die vorhandenen, risikobehafteten  Liquiditätskredite  zurückführen, und an der Maxime festzuhalten: Keine Investitionskredite! Auch nicht vor dem Hintergrund der Notwendigkeiten mit Blick auf die Feuerwehr sowie weiterer Baumaßnahmen.
  4. Die FWG-Fraktion will, dass in der Beckumer Innenstadt mehr Kinderspielgeräte aufgestellt werden, um die Aufenthaltsqualität für Familien mit Kindern deutlich zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Verwaltung in 2020 ein „Möblierungskonzept Innenstadt“ erstellen bzw. fortschreiben und den notwendigen Finanzbedarf zur Umsetzung der Maßnahmen im Haushalt 2021 bereitstellen. Antrag gestellt!
  5. Die FWG-Fraktion sagt Ja zur Absicht der Verwaltung, eine Machbarkeitsstudie Bahnhof Neubeckum und den Bau einer WC-Anlage Bahnhof Neubeckum in Auftrag geben bzw. bauen zu wollen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass bis zur Vorlage der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie – Mitte 2020 sollte Ziel sein! – keine Vorfestlegungen zum Standort, Größenordnung usw. der WC-Anlage getroffen werden. Antrag gestellt!

Mit Blick auf den beschlossenen Marktplatzumbau Beckum bekräftigen alle Fraktionsmitglieder ihre Forderung an die Stadtverwaltung, die Ausführungsplanung schnellstmöglich zu erstellen bzw. erstellen zu lassen und der Politik sowie Öffentlichkeit vorzulegen. Alle relevanten Akteure,  z.B. Gewerbetreibende, Eigentümer und Anlieger, müssen dabei zwingend einbezogen werden!