Der Standort Bahnhof Neubeckum birgt über die singuläre Betrachtung des Bahnhofsgebäudes viel  mehr Potenzial für Neubeckum und für Beckum; nutzen wir es indem wir jetzt damit beginnen. Die FWG möchte die Zeit bis zur Vorlage des Baugutachtens nutzen und keine weitere Zeit verlieren. Darum hat sie beantragt, folgende Punkte zu prüfen:

  1. Die Stadt Beckum möge eine Erhebung bei den heimischen Betrieben durchführen, die Aufschluss darüber gibt, in welchem Umfang Pendler den Bahnhof Beckum/Neubeckum heute schon nutzen und welche Chancen die Betriebe für eine nachhaltige Mitarbeiterentwicklung durch den Bahnhof sehen. Diese sollte mit vorliegenden statistischen Daten zu Pendlerströmen verknüpft werden.
  2. Die Stadt Beckum möge die Potenziale für eine städtebauliche Entwicklung des Bahnhofsumfeldes zu einem Innovations- und Entwicklungs- und Dienstleistungsstandort um den Ankerpunkt Bahnhofsgebäude prüfen; hierbei sollten insbesondere die „Nachbarn“ Balke/Dürr und Thyssen Krupp beteiligt werden.
  3. Die Stadt Beckum möge prüfen, wie der Zugang zu den Gleisen unter Einbeziehung des Bahnhofsgebäudes gestalterisch erkennbar zu einem Bahnhof entwickelt werden kann. Hierbei ist auch ggf. die Verlagerung des Busbahnhofes an den Zugang zu prüfen.
  4. Die Stadt möge prüfen, wie der ISEK-Prozess unter Beteiligung der Bürger und deren vielfältige Ideen in die weitere Planung einbezogen werden können; denkbar sind Werkstattgespräche o.Ä.
  5. Die Stadt möge im Kontakt mit dem LWL sondieren, ob das Beckumer Zementrevier mit dem Revier um Erwitte – Anröchte und Warstein als industrie- und kulturhistorische Weiterführung der Route der Industriekultur entwickelt werden kann. Über die Zement- und Maschinenbauindustrie gibt es vielfältige Verbindungen zur industriellen Entwicklung des Ruhrgebiets. Die FWG sieht hier erhebliche touristische Potenziale.